Entwicklung der Energieversorgung in Norddeutschland Analyse ausgewählter Aspekte
von
Bernd Eikmeier, Karin Jahn (bremer energie institut)
Sven Bode, Helmuth-M. Groscurth (arrhenius Institut für Energie- und Klimapolitik)
Auftraggeber: Zukunftsrat Hamburg
Gefördert durch: Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung
Beteiligte: Bundesverband Windenergie
Bundesverband Solare Mobilität
Bis zum Jahr 2020 werden in den fünf norddeutschen Bundesländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein etwa zwei Drittel des derzeitigen Kraftwerksbestandes außer Betrieb gehen - zum einen auf Grund des Beschlusses des Ausstiegs aus der Kernenergie, zum anderen aber auch wegen des Alters bestehender fossiler Kraftwerke.
In der vorliegende Studie des bremer energie instituts und des arrhenius Instituts für Energie- und Klimapolitik wird untersucht, welche Rolle der geplante Zubau konventioneller Kraftwerke spielen wird und in welchem Umfang die Nutzung erneuerbarer Energien, der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung sowie Energieeffizienzmaßnahmen dazu beitragen können, die entstehende Lücke zu schließen. Hierzu wird eine Prognose für den Stromverbrauch in der Untersuchungsregion erarbeitet sowie die mögliche Entwicklung
beim Ausbau erneuerbarer Energien und die Potenziale und ein Ausbaupfad der Kraft-Wärme-Kopplung abgeschätzt. Da eine verstärkte Nutzung fluktuierender erneuerbarer Energien höhere Ansprüche an das Lastmanagement stellt und Energiespeicherung erforderlich werden könnte, wurden auch diese Aspekte betrachtet. studie_energie_arrhenius.pdf